Entwicklung des deutschen Nationalismus

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Die ersten Entwicklungen des deutschen Nationalismus fingen während der Besetzung des Heiligen Römischen Reiches(1794-1799) durch Napoleon an.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Der Flickenteppich des Reiches wird deutlich: Unzählige unabhängige Staaten bilden das Reich.
Der Flickenteppich des Reiches wird deutlich: Unzählige unabhängige Staaten bilden das Reich.

(Siehe auch Hypothesen zur Zersplitterung Deutschlands)

Das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen hatte eine besondere geographische Situation, welches keine Gedanken an eine Nation durchließ.

Besondere Situation des Reiches:

  • Heilige Römische Reich Deutscher Nationen hatte fast 300 eigenständige Territorien (Viele Herzogtümer, Königreiche und Länder)
  • Diese Situation wird auch als Flickenteppich bezeichnet.
  • Regieren war durch die Vielzahl der Territorien gestört
  • Innerhalb des Reiches gab es Gebiete die nicht zum Heiligen Römischen Reiches gehörten (Reichsunmittelbare Städte)
  • Größte Staaten: Österreich und Preußen gehörten dem Reich nicht vollständig an
    • Preußen fehlte West-sowie-Ostpreußen
    • Österreich fehlte Ungarn und andere kleine Teile
  • Wirtschaftliche Schwierigkeiten: Unzählige Zollschranken und keine einheitliche Währung
  • Verschiedene Konfessionen waren über das ganze Territorium verteilt; sogar innerhalb der größeren Territorien, so war z.B. Preußen evangelisch und Österreich katholisch geprägt.
  • Häufige Besitzerwechsel bei den Territorien

Zusammenfassung:
Es konnte keine Einheit geben, weil es weder territoriale, ökonomische noch religiöse Übereinstimmungen gab. Ein Nationalgefühl konnte nicht bestehen, da das Volk eher an die jeweilige Region gebunden war und es kein Konzept von einem vereinten Deutschland bestand.

Vorbildfunktion der Französischen Revolution

Französische Revolution als Vorbild

Die Kämpfer der Französischen Revolution haben Europa gezeigt, was nationaler Patriotismus vollbringen kann. Die französische Nation war nun eine politische Tatsache, wobei andere Völker ihre Identität erst noch finden mussten. Sie besaßen ihre Identität nur in den Gemeinsamkeiten wie Sprache, Kultur und Geschichte (Siehe auch Def. Nationalismus).

Die Französische Revolution fand in Deutschland ein breites Echo, aber es kam nicht zu einer Umwälzung. Zahlreiche Intellektuelle (Schriftsteller, Richter usw.) sahen in der Französischen Revolution ein neues Zeitalter der Vernunft und Aufklärung (auch als potentieller Anfang für Deutschland). Allerdings sprang der Funke der Revolution nicht über, weil die Terrorherrschaft in Frankreich (1793) die Deutschen abschreckte - diese wollten viel mehr eine Reform. Der revolutionäre Gedanke fand nur in wenigen Gebieten Zuspruch, weshalb die Kräfte für eine Revolution nicht gebündelt werden konnten. 1793 gründeten Deutsche Professoren einen Jakobinerclub und riefen den "Rheinisch-deutschen Freistaat" aus.

Die Romantiker sahen den Volksgeist in der Sprache:
Alte Sprachen die unterdrückt, unteranderem die deutsche Sprache, wurden neu belebt.
Die Rede an die deutsche Nation von Fichte sollte das nationale Bewusstsein der Deutschen stärken. Die Zuhörer bekamen das Gefühl, das deutsche Volk sei das Ursprungsvolk und somit die überlegenere Macht. Damit benutzt er das selbe Prinzip wie die Philosophen, während der Französischen Revolution: Abgrenzung sowie Überlegenheitsdarstellung.

Trotzdem hatte die Französische Revolution eine große Bedeutung für die Entwicklung des deutschen Nationalismus. Deutschland musste, auf Grund der Friedensbestimmungen von Lunéville, die linksrheinischen Gebiete abgeben. 1803 wurde der Reichsdeputationshauptschluss erlassen: größere deutsche Staaten gewannen Territorien und der "Flickenteppich" löste sich langsam auf.

Napoleonische Besetzung

Die Soldaten von Napoleon trafen in den linksrheinischen Gebieten auf wenig nationalen Widerstand, sondern eher auf Soldaten, die Befehle ihrer Regierung befolgten und schlicht ihre Heimat verteidigen sollten. Die Franzosen galten in der Bevölkerung als Befreier des Feudalismus (Ständegesellschaft). Doch als die Truppen totalitärer wurden, wandelte sich das Bild der Truppen zu dem des feindlichen Soldaten in der eigenen Heimat (Bevölkerung musste zusätzliche Tribute zahlen und dadurch zerstörte sich das Befreierbild).

Der Code Civil (1804) von Napoleon veränderte in einigen Gebieten links des Rheins und Westfalens wesentliche Punkte, wie z.B. Gleichheit vor dem Gesetz, Freiheit usw. So wurden zwar Grundzüge der Demokratie geschaffen, aber dies geschah unter feudaler Herrschaft.

Große Verbände, deutsche Philosophen und Literaten entwickelten die Idee von einem Nationalstaat Deutschland. Zwar begrüßten sie den Code Civil, aber kritisierten die französische Besatzung und formten so den Motor zur Verstärkung der deutschen National- und Einheitsidee.

Glauben an die Nationale Einheit

1806 entstand der Rheinbund, welcher ein Zusammenschluss aus 16 süd- und westdeutschen Reichsfürstentümern war. Der Kaiser legte seine Krone nieder und das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen zerbrach.

Nach der schweren Niederlange von 1806 gelangte Preußen in eine schwere Krise. Preußen musste reformieren, weil die Finanzlage miserabel und die Kriegsschäden viel zu hoch waren, weshalb Reformen erlassen wurden, die erste Ansätze von Freiheit verfolgten. Da die Soldaten von Preußen schlechter motiviert bzw. ausgerüstetwaren als die französischen Truppen, wurde die preußische Prügelstrafe abgeschafft, Offizierlaufbahnen für jeden Bürger und Beförderungen ermöglicht. Außerdem wurden Privilegien aufgehoben, um die Soldaten als Staatsbürger zu markieren. Ebenfalls wurden Ideen des Kapitalismus (wirtschaftlicher Egoismus nach Adam Smith) realisiert. 1812 erhielten Juden Rechtegleichheit und die Freiheit zur wirtschaftlichen Betätigung, dennoch leideten sie unter Vorurteilen in der Gesellschaft und das Militär war ihnen verwehrt (Judenemanzipation).

Besiegt wurde Napoleon in der "Vielvölkerschlacht" bei Leipzig durch den Rheinbund. Hierdurch wurde das Nationalgefühl der Deutschen allmählich gestärkt, denn nur durch den Zusammenschluss des rheinischen Bundes konnte die napoleonische Herrschaft beendet werden.

Abschwächung des Nationalgefühls

Auffällig ist das der Flickenteppich nun geringer wurde und Preußen nun aus zwei großen Gebieten besteht. Das Ruhrgebiet von Preußen erweist sich später als Goldenes Land wegen seines industriellen Fortschritts.
Auffällig ist das der Flickenteppich nun geringer wurde und Preußen nun aus zwei großen Gebieten besteht. Das Ruhrgebiet von Preußen erweist sich später als Goldenes Land wegen seines industriellen Fortschritts.

Allerdings hielt das Nationalgefühl nicht allzu lange, da der Wiener Kongress die alte Ordnung Europas (nach all den Ereignissen) restaurierte.

Der Wiener Kongress wurde 1815 verabschiedet und sollte die Ordnung Europas restaurieren. Der Kongress lässt sich in zwei Teilaspekte unterscheiden:

Territoriale Regelungen:

  • Bestätigung der napoleonischen "Flurbereinigung" durch den Reichdeputationshauptschluss
  • Vergrößerung der Mittelstaaten (Bayern, Baden, Württemberg, Hannover)
  • Preußen erhält Gebiete im Rheinland, als Kompensator für verlorene Gebiete aus den polnischen Teilungen
  • Bestätigung der Auflösung des polnischen Staates
  • Italien bleibt weitgehend unter Fremdherrschaft
  • Bestätigung des Verlustes der Österreichischen-Niederlande (ab 1830 Belgien)
  • Preußen wachst nach Deutschland hinein -> Österreich wächst aus Deutschland hinaus

=>Preußen wird die deutsche Schutzmacht gegenüber Frankreich (die "Wacht am Rhein")

Das Rheinland sowie Westfalen wurden später 1840 industriell sehr bedeutsam.

Politische Regelungen (Herrschaftsform)

  • Restauration der Monarchie
  • Gründung des Deutschen Bundes (ist ein lockerer Staatenbund unabhängiger Staaten (42 selbstständige Territorien))
  • Dominanz Preußen und Österreich (Dualismus): große wirtschaftliche Bedeutung
  • Heilige Allianz: Preußen, Österreich, Russland (zur Abwehr von demokratischen Gedanken)

Nun stand die Heilige Allianz, also die Verfechter der Monarchie, den parlamentarischen Länder (England und Frankreich) gegenüber. Diese politische Restauration zerstörte den Glauben an die Freiheit, da sogar eine Allianz gebildet wurde um demokratische Gedanken zu vernichten. Die Fürsten tätigten die Ordnung nicht nach nationalem Interesse, sondern nach Interessen fürstlicher Herrschaft. (Siehe auch Definition (Nationalismus))

Nationale Revolution

Trotz der Restauration der alten Ordnung Europas wurden nicht alle nationalistischen Gedanken in den Köpfen der Deutschen erloschen. 1817 wurde das Wartburgfest gefeiert. Dort wurde die Bundesakte des Deutschen Bundes verbrannt sowie Schriften und Symbole. Dort forderte die Bevölkerung die Auflösung des Bundes und verlangte nach einem "echten demokratischen Staat". Der Liberalismus entstand als neue politische Richtung.

1820 wurde die Verfassung des Deutschen Bundes erstellt und jeder Staat im Deutschen Bund konnte eine eigene regionale Verfassung erlangen. Einige Grundrechte wie religiöse Toleranz, Auswanderungsrecht und Sicherung des Eigentums wurden garantiert, aber trotzdem war die Ständegesellschaft gegeben. Bis 1821 hatten 28 Staaten eine Verfassung. Der Westen des Deutschen Bundes war Vorreiter der Freiheit, denn dort wurden die meisten Verfassungen erstellt. Der Osten bzw. Süden (Preußen, Österreich) blieben ohne Verfassung.

Am 23.März 1819 wurde der Dichter Kotzebue von einem liberalen Studenten ermordet. Dies wurde als Bedrohung gegen die öffentliche Ordnung gewertet, weshalb die Karlsbader Beschlüsse erlassen wurden. Diese sahen Zensur in der Presse, Kontrolle über die Bevölkerung und Verbot der liberalen Burschenschaften vor. Eine zentrale Untersuchungskommission versuchte politische Aktivisten, die liberal und gegen den Deutschen Bund agierten, zu verfolgen. 1830 began die Julirevolution in Frankreich: revolutionäre Bewegungen bildeten sich überall in Europa.

Trotz der Verfolgung fand das Hambacher Fest 1832 statt und es bildete sich eine Massenversammlung von Republikanern und Demokraten. Sie verlangten nach nationaler Freiheit und Einheit. Der revolutionäre Gedanke wächst immer mehr und die Liberalen wurden langsam bereit gegen den Bund zu handeln.

Dieses Handeln mündete in die Märzrevolution von 1848 in Berlin und Wien. Das Militär schießt in Berlin auf die Demonstranten und zeigte, dass sie mit der Situation überfordert waren. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV entschuldigte sich und versprach am 19.März 1848 eine Verfassung in Preußen sowie sich an die Spitze der deutschen Nation zu stellen (Preußen geht fortan in Deutschland auf). Sein Ziel ist eine konstitutionelle Monarchie, eine Regierung mit Wahlrecht und König. Die Revolution betraf auch die Bauern, doch die Grundherren lenkten schnell ein und verbesserten einwenig die Bedürfnisse der Bauern, so dass diese keine weiteren Aufstände erprobten.

Die Bildung und Sprengung der Nationalversammlung

Bildung der Nationalversammlung

Die Nationalversammlung fand am 18. Mai 1848 statt und spaltete die liberale Bewegung in zwei Parteien:

  • Die radikalen Liberalen, die eine demokratische Republik verlangten und eine möglichst umfassende Demokratisierung
  • Die gemäßigten Liberalen, die eine konstitutionelle Monarchie bevorzugten und eine schrittweise Demokratisierung in Betracht zogen

Die Nationalversammlung beschäftigte sich mit dem Problem nationaler Minderheiten unter der Herrschaft deutscher Fürsten. Sie respektierten jedoch nicht die nationalen Rechte, sondern träumten von einem großdeutschen Reich. Daher unterstützte die Nationalversammlung den preußischen Krieg gegen Dänemark (Forderung der Einbeziehung Schleswig in das Deutsch Reich) sowie beschlossen die Annexion des größeren Westteils Posens (Polen) in das Reich.

Ein weiteres Problem der Nationalversammlung war die Frage, ob Deutschland Österreich annektieren soll (die großdeutsche Lösung) oder nicht (die kleindeutsche Lösung). Das Problem war der Dualismus, die Rivalität zwischen Österreich und Preußen. (Groß-oder-Kleindeutsche Lösung)

Ebenfalls wurde über das Wahlrecht debattiert, ob ein allgemeins Wahlrecht oder ein eingeschränktes Wahlrecht eingeführt werden sollte. (Mehr im Hauptartikel Debatte um Allgemeines Wahlrecht)

Es kristallisierten sich verschiedene politische Ideen in der Nationalversammlung heraus:

  • Die Konservativen, diese pochten als Partei der Bewahrung der alten Ordnung und Gegner der Nationalbewegung auf den Erhalt des Status Quo (Zurückbildung des üblichen Zustandes: Monarchie) im Deutschen Bund. Sie waren durchaus bereit eine Verfassung zu erstellen, solange die monarchistische Autorität unangetastet bliebe und die Rechte des Parlaments eingeschränkt sind. Der Adel, Offiziere, hohe Beamte, ein großer Teil der Bauern (weil sie Angst vor der Loslösung der Unterstützung ihrer konservativen Landbesitzer hatten) und protestantische Geistliche bildeten den Teil der Konservativen.
  • Die Liberalen, diese setzen sich für die Volkssouveränität, die Mehrheitsherrschaft (Demokratie-Prinzip), allgemeine Gleichheit und entweder für eine Republik (radikale Liberale) oder konstitutionelle Monarchie (gemäßigte) ein. Ihre Anhänger waren Schriftsteller, Rechtanwälte, Lehrer, Kaufleute und einige Beamte.
  • Die Katholiken, diese setzen sich gegen die Bevormundung des monarchistischen Staates ein sowie gegen den Liberalismus, welcher seinen Schwerpunkt auf die Vernunft legte und somit ein Gegner für die Kirche war.
  • Die erste sozialistische Bewegung, diese setzten ihre Schwerpunkte wie die Liberalen, aber sie wollten noch das Privateigentum regulieren und neue Gemeinschaftsmodelle entwerfen.

Die ersten Anfänge der Frauenbewegung fingen ebenfalls an: Ihre Schwerpunkte waren die Unterstützung von in Not geratenen Frauen, Mütterberatung und Verbesserung des Bildungschancen. Politische Gleichheit war zunächst uninteressant.

Einheit und Freiheit

Mit der Gründung der Nationalversammlung und Durchführung der Revolution schien der Traum der Einheit und Freiheit sich zu erfüllen. Deutsche Philosophen mahnten immer, dass nur die Erfüllung von Einheit und Freiheit die politische Macht in Deutschland festigen sollte. Mit dem Scheitern wurde der Gedanke zur Freiheit aufgegeben und zunächst nur der Gedanke zur Einheit weitergeführt. Dies ist auch als Einheit ohne Freiheit bekannt.

Sprengung der Nationalversammlung

Russland sah seine Lage in Europa bedroht, weil viele Länder liberale Grundgedanken durchsetzen wollten. Besonders das Deutsche Reich wurde als Gegner gefährlich. Wäre die Liberalisierung durchgeführt worden, dann hätte das Zarenreich Russland einen weiteren Gegner neben der Republik Frankreich und England, welche dem alten feudalen System abgeschworen haben. Somit drohte Russland mit einer militärischen Intervention in Deutschland und besiegelte das Ende der liberalen Bewegung, weil Preußen begann auf die Drohung einzugehen und die liberale Bewegung zu zerschlagen.

Nach zunehmender Unruhen und Demonstrationen in Berlin verlegte der König das Parlament nach Brandenburg. Zusätzlich ließ er Soldaten in Berlin einmaschieren, verhängte den Berlagerungszustand und ließ das Parlament sprengen. Das köngliche Militär siegte und Friedrich Wilhelm IV. setzte allen liberalen Träumen ein Ende. Anfang April 1849 lehnte der König die vom kleindeutschen Parlament angetragene Kaiserkrone ab und erteilte hiermit den revolutionären Kräften endgültig eine Absage. Zwar erkannten eine Reihe von deutschen Staaten die neuerstellte Verfassung von Wilhelm IV. an, doch ohne die führenden Mächte Österreich, Preußen und die ebenfalls zur Ablehnungsfront zählenden Bayern, Sachsen und Hannover konnte kein Nationalstaat gegründet werden. Das Preußische Militär bereitete schließlich überall der Revolution ein blutiges Ende. Die Revolutionäre wurden hart bestraft oder flohen zu Tausenden ins Exil.

Mit dem Sieg über die Revolution war die Position der alten Machteliten wieder gefestigt. In fast allen deutschen Bundesstaaten wurden die Änderungen von 1848 rückgänig gemacht. Außerdem entstand das Dreiklassenwahlrecht (Eine Wahlstimme des Adels ist soviel Wert wie 1.000 Stimmen von einfachen Bürgern). Die Zeit der Restauration des Wiener Kongresses war 1850 beendet, denn wichtige Elemente des feudalen Systems wurden abgeschafft und aus dem absolut regierende Preußen wurde ein Verfassungsstaat.

Die Gründe für das Scheitern der Revolution werden in dem Artikel Gründe für das Scheitern der Märzrevolution beschrieben.

Zusammenfassung

  • Nationalismus konnte damals nicht bestehen, weil das Heilige Römische Reich aus dem Flickenteppich bestand und jeder Bewohner an seine Region gebunden war und niemand an eine Einheit dachte.
  • Die Französische Revolution von 1789 wurde als Vorbild angesehen, aber die Terrorherrschaft schreckte ab, daher wollten viele eine Reform.
  • Mit der Besatzung von französischen Truppen feierten viele Deutsche zunächst den Kampf gegen den Feudalismus; Code Civil brachte erste freiheitliche Aspekte; allerdings wurden die Soldaten immer brutaler und die Bevölkerung lehnte diese dann ab
  • Enstehung des Rheinbundes sowie Reformen von Preußen verstärkten die Sehnsucht nach Freiheit
  • Vielvölkerschlacht bei Leipzig brachte das erste nationale zusammenheits Gefühl (Deutsche Regionen gegen Frankreich)
  • Wiener Kongress schwächte das Nationalgefühl ab; aber Ideologie blieb trotzdem in den Köpfen der Deutschen; Heilige Allianz sollte gegen Freiheitskämpfer agieren.
  • Seit 1817 wurden die Forderungen nach Einheit und Freiheit lauter; Regierungen reagierten mit Zensur und Kontrollen
  • Märzrevolution 1848 erschien als Erreichung der Nation (Groß-oder-Kleindeutsche Lösung) und Freiheit (Allgemeines Wahlrecht); aber Revolution wurde von Preußen bekämpft
  • Nach Scheitern der Revolution wurde das Dreiklassenrecht eingeführt (Stimme eines Adel war wertvoller als 1000 Bürger)

Quellen

  • Geschichte und Geschehen II - Oberstufe, Ausgabe A/B, Ernst Klett Verlag - S.44-58

Siehe auch

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