Figurenkonstellation von Törleß

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Hier findet ihr die Firguenkonstellation in die Verwirrungen des Zöglings Törleß.

Inhaltsverzeichnis

Törleß

  • Törleß Charakter lässt sich als zurückhaltend, emotional (Heimweh), introvertiert (Scheut zunächst Kontakt zu Mitschülern), verträumt (Hört manchmal nicht richtig zu und träumt vor sich hin), sensibel, forschend (Will Basinis Seele kennenlernen), neugierig, wissenschaftlich (Mathematik geht über Gott), interessiert, wissbegierig und skeptisch (Nihilistische Gedanken) beschreiben
  • Törleß Charakter ist somit komplex, da er einerseits ein gefühlsbetonter aber auch anderseits vernuftbetonter Mensch ist → Verknüpft Rationalität, Skepsis und eine gute Beobachtungsgabe
  • Törleß ist ein erzählender aber auch entwickelnder Charakter → er wird durch seine Erfahrungen geformt
  • Törleß Entwicklung
  • 1. Phase (Heimweh) und Rückbezug auf sich selbst (S. 9)
    • Törleß interessiert sich nicht für seine Mitschüler
    • Er tritt in seine innere Welt hinein („er sah alles nur wie durch einen Schleier“ (S.9)
    • Schrieb viele Briefe (empfindet er farbenfroh und somit positiv) zu seiner Familie um das Heimwehgefühl zu bekämpfen
    • Das Konvikt empfindet er als „Meer grauer Empfindungen“ (empfindet er grau und somit monoton/negativ)
  • 2.Phase (Freundschaft zu dem Fürsten)
    • Törleß zeigt Interesse → Fürst ist speziell und „anders“ („wirkt weibisch“ (S. 12)/ andere Art von Mensch (S.13))
    • Törleß kann ihn psychologisch analysieren (S.13) → Das Konvikt verliert an „grau“ („wie in einer Idylle“ (S.13)) → Törleß lebt auf
    • Streiten sich um Ansichten (Glauben vom Fürst ↔ Vernunft von Törleß)
    • Fürst muss das Konvikt verlassen, da er nicht integriert werden kann → Adel als aussterbende Gesellschaftsform
  • 3.Phase (Freundschaft zu Reiting und Beineberg (robuste und wilde Zöglinge)
    • Törleß fühlt sich ihnen nicht nah (S. 15) allerdings sucht Törleß nach Beschäftigung und befreundet sich daher mit ihnen an
    • Kapellen-Metapher (S.10): Diese Metapher ist das Spiegelbild seiner Einsamkeit und seiner Schmerzen → Diese Schmerzen können nur durch äußerliche Bilder (Kapelle) dargestellt werden
    • 2te Kapellen-Metapher (S.14): Diese Metapher wird auf den Prinzen (und auf die traditionelle Erzählweise) angewendet → Darstellung von Äußerlichkeiten ist Sinnlos, da man die innere Welt äußerlich sieht.
  • Als Junge nach der sexuellen Begegnung mit Basini: (S. 153)
    • verwirrt, allerdings auch leidenschaftlich
    • unsicher und schuldig (Homosexualität galt als unmoralisch)
    • gedemütigt (durch die Verführung durch Basini stellte Törleß sich eine Stufe niedriger)
  • Als Mann (erwachsen) in der Vorschau
    • Feiner Geist und intellektuelle Natur
    • Ironisch, verstehend und Souverän
    • Somit gilt, das sich die Verwirrungen von Törleß seit dem sexuellen Kontakt zu Basini auflösen! → Analyse über dieses Ereignis entfaltet sich erst später

Beineberg

  • Hat eine indische Ideologie (Mystische Ideologie ↔ Törleß Vernunft), indem sich der Mensch in dem Kreislauf der Seele befindet und durch gute Taten aufsteigen bzw. durch schlechte Taten absteigen kann → nach dieser Ideologie „würde“ er nur gutes für Basini tun, denn durch die Folterungen würde Basini wieder integriert werden.
  • Will Grenzen erforschen → will sehen wie weit er gehen kann, bis Basinis Psyche zerbricht

Reiting

  • Militärisch geprägt und will eine Offizierlaufbahn bestreiten
  • Will durch Folter an Basini Erfahrungen für seine Offizierlaufbahn lernen
  • Kann seine Wut auf Basini entladen → Reiting will Macht ausüben

Basini

  • Masochistisch veranlagt → ist gerne das Opfer
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