Genetik II

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Dieser Artikel ist für den Grundkurs und Leistungskurs relevant.

Genetik II ist das zweite Themenquartal in Biologie der Klasse 12. In der Behandlung des Themas wird der Schwerpunkt auf Tiefergreifende Genetik gelegt. Dieser Artikel fasst alle wichtigen Themen zum zweiten Teil der Genetik zusammen und stellt somit einen Überblick über die Entwicklung des Genetischen Verständnis dar.


Inhaltsverzeichnis

Definition

(Siehe den Hauptartikel Definition (Genetik))

Es gibt verschiedene Definitionen, welche versuchen den Großraum Genetik zu erklären. Für die Behandlung des Themas muss man somit verstehen, was Genetik eigentlich ist. Besonders sollte man auf die Entwicklung der Ansicht über die Begriffe "DNA/DNS" und "Mutation" beachten.


Genetik nach Mendel

(Siehe den Hauptartikel Genetik nach Mendel)

Mendel, ein Naturforscher und Augustiner, untersuchte Erbliche Merkmale und wie sie vererbt werden. Bei seinen Forschungen dienten ihm Erbsen als „Versuchsobjekte“. Durch seine Forschungen entstanden die so genannten „Mendelsche Regeln“. Diese Regeln gelten für diploide Lebewesen mit haploiden Zellen, worunter Tiere, Menschen und viele Pflanzen zählen.[...]

Splicing

(Siehe den Hauptartikel Splicing)

Als Spleißen bzw. Splicing (v. engl. splice "miteinander verbinden", "zusammenkleben") wird ein wichtiger Schritt der Weiterverarbeitung (Prozessierung) der Ribonukleinsäure (RNA) bezeichnet, der im Zellkern von Eukaryoten stattfindet und bei dem aus der prä-mRNA die reife mRNA entsteht.[...]

Mutation

(Siehe den Hauptartikel Mutation)

Eine Mutation ist ein Eingriff der Natur auf die DNA. Dies zeigt sich in der "Insertion" was das einfügen einer/oder mehrerer Basen ist, in der "Deletion", was das Löschen einer/oder mehrerer Basen ist, oder in der Veränderung einzelner Basen, "Punkt-Mutation" genannt.[...]


Stammbaumanalyse

(Siehe den Hauptartikel Stammbaumanalyse)

Stammbaumanalysen beim Menschen sind nur sinnvoll, wenn die Erbleiden monogen bedingt sind, d.h. nur durch ein einziges Gen hervorgerufen werden und die Gene eine fast völlige Penetranz (Ausprägung im Phänotyp) besitzen. Nur dann finden auch beim Menschen die mendelschen Regeln Anwendung, ohne die Vorraussage über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Erbkrankheiten nicht gemacht werden können.[...]


Gonosomale Genmutation

(Siehe den Hauptartikel Gonosomale Genmutation)

  • Das betroffene Gen ist auf dem X-Chromosom lokalisiert.
  • Merkmalsträger sind homozygote Frauen (aa/XaXa/xx), d.h. das defekte Gen verhält sich rezessiv, und hemizygote Männer (a-/XaY-/xy).[...]


Autosomale Genmutation

(Siehe den Hauptartikel Autosomale Genmutation)

Die Vererbung entspricht in diesen Fällen einem monohybriden, dominantrezessiven Erbgang, d.h. es gelten die mendelschen Regeln.[...]


Gelelektrophorese

(Siehe den Hauptartikel Gelelektrophorese)

Gelelektrophorese ist eine analytische Methode der Chemie und Molekularbiologie, um verschiedene Arten von Molekülen zu trennen. Dabei wandert eine Mischung aus zu trennenden Molekülen unter Einfluss eines elektrischen Felds durch ein Gel, welches in einer ionischen Pufferlösung liegt. Je nach Größe und Elektrische Ladung der Moleküle bewegen sich diese unterschiedlich schnell durch das als Molekularsieb wirkende Gel. Dabei wandern kleine, negativ geladene Moleküle (Anionen) am schnellsten in Richtung der positiv geladenen Anode und positiv geladene Moleküle (Kationen) in Richtung der negativ geladenen Kathode.[...]


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