Gründe für das Scheitern der Märzrevolution
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Die Gründe für das Scheitern der Märzrevolution ist ein kontroverses Thema, weil es viele Faktoren gab, die das Scheitern beeinflusste und daher werden die Faktoren unterschiedlich bewertet.
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Bewertung nach Schieder (1979)
Der Hauptgrund sei die Spaltung der Liberalen, denn nun gab es die gemäßigten Liberalen, welche eine langsame Demokratisierung wollten und sich mit einer konstituionelle Monarchie zufrieden gaben, und die radikalen Liberalen, welche die sofortige Demokratisierung und die Ausrufung der Republik verlangten. Damit erklärt Schieder, dass das Verhalten einer Gruppe nicht mehr gegeben sei und die Liberale Bewegung sei somit geschwächt. Somit haben die Revolutionäre, nach Schieder, die Schuld selbst zu tragen.
Bewertung nach Nipperday (1983)
Nippery verneint die These, dass die Spaltung der Hauptgrund sei, und erklärt, dass die Strukturen der Revolution zu schlecht seien. Die Schaffung von Einheit und Freiheit sei in dieser Zeit nicht realisierbar, weil dies eine viel zu große Aufgabe war. Die stärksten Mächte Österreich und Preußen waren strikt gegen die Revolution und ließen die Realisierung nicht zu. Außerdem erwähnt Nipperday, dass der damalige Flickenteppich ebenfalls eine schlechte Bedingung der Revolution sei, weil die Deutschen noch zu sehr an ihre Regionen gebunden seien und sie noch keine starken Gedanken an einen Nationalstaat hätten. Somit bezeichnet er die Gesamtsituation als Tragik der Deutschen.
Bewertung nach Rürup (1985)
Rürup ist der Meinung, dass das Scheitern der Märzrevolution multikausal sei. Das heißt mehrere Gründe und Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Er nimmt die These von Nipperday auf, dass die Situation zu schlecht sei und die Realisierung von Einheit und Freiheit eine zu große Aufgabe sei. Zusätzlich nimmt er auch die These von Schieder auf und gibt an, dass auch das Verhalten der Liberalen Schuld habe. Somit schiebt er eine Teilschuld den Revolutionären zu, aber er sagt auch, dass die Situation einfach unpassen war.
Quellen
* Geschichte und Geschehen II - Oberstufe, Ausgabe A/B, Ernst Klett Verlag - S.69-70
