Ideologie Hitlers und der Nationalsozialisten

PartnerBox

Aus SchulWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel ist für den Grundkurs und Leistungskurs relevant.

Hitlers Ideologie verstand das Volk als Volksgemeinschaft, in der alle Unterschiede einer Gesellschaft verringert werden und nur die Gesellschaft zählt, mit Hitler als Führer. Alle andere Gruppen, die nicht zur Volksgemeinschaft zählen, werden ausgegrenzt. Darunter zählen Juden, Menschen mit Behinderungen, Sinti und Roma, Nichtarier, Kommunisten und Menschen, die die Nationalsozialisten als Minderwertig ansahen.

Hitler sah die Innen-und-Außenpolitik als wichtige Funktionen zur Durchführung seiner Politikvorstellung.

Funktion der Innen-und-Außenpolitik

Zunächst stellt Hitler die Vorbedingung, dass das Deutsche Volk bzw. die Deutsche Rasse nach Selbsterhaltung strebt und daher einen starken Staat benötigen um diese Erhaltung zu gewährleisten. Damit dieser Staat zu einem Starken Staat wird, muss die Politik wichtige Aufgaben in der Innen-und-Außenpolitik durchführen:

Innenpolitik: Diese soll das Volk versorgen, indem der Selbsterhaltungtrieb der Deutschen gegeben ist. Das Deutsche Volk kann also nur bestehen, wenn andere Volksgruppen in Deutschland aussortiert werden und diese Rasse nicht stören. Damit ist es die Aufgabe der Innenpolitik eine Abgrenzungspolitik zu schaffen (Abgrenzungspolitik). Zusätzlich muss das Deutsche Volk auf Krieg gestimmt werden. Dies wird erreicht indem das Heldentum (Heroismus) verbreitet wird sowie dass das Deutsche Volk auf Hitlers Ideologie erzogen wird (Erziehungspolitik). Propaganda wirkt ebenfalls als innenpolitische Funktion um Hass gegen andere Gruppen zu schüren und eine Stolzstimmung im deutschen Volk zu erstellen.

Außenpolitik: Die Außenpolitik soll die Vorbereitungen für den Krieg starten damit das Ziel; Schaffung von Lebensraum im Osten, erreicht werden kann.

Zusammenfassung: Nach Hitlers Ansicht ist Politik die Durchführung des Lebenskampfes zwischen den Völkern bzw. Rassen. Der Stärkere überlebt und setzt sich über die Schwachen (Sozialdarwinismus). Desweiteren braucht das Volk bzw. die Rasse Lebenraum zum Überleben und daher muss der politische Führer diesen schaffen. Seine Politik ist fest mit Krieg und Gewalt gekoppelt. Er sieht Krieg als legitimes Mittel zur Durchführung von seinen politischen Zielen bzw. damit der Lebenskampf des Deutschen Volkes durchgesetzt wird.

Hitler über Judentum und Marxismus

Laut Hitler sei das Ziel der Juden die Weltherrschaft sowie die Zerstörung Deutschlands. Im Sinne seines Lebenkampfes sieht er den Rassewert der Juden als sehr gering an. Wobei dies eigentlich ein Widerspruch ist, weil es eigentlich unmöglich wäre, wenn Juden, nach seiner Meinung nach, einen geringen Rassewert haben und dabei die Weltherrschaft anstreben.

Hitler unterscheidet die Juden in:

  • Jüdische Kapitalisten, das internationale Finanzjudentum, welches die Börse kontrolliert und Schuld an die Weltwirtschaftskrise sei
  • Jüdische Kommunisten, welche den Sozialimus in Deutschland verbreitet haben

Dabei verbindet Hitler zwei gegensätzliche Feindbilder, den Kommunismus und Kapitalismus, im Juden. Welches wieder ein Widerspruch seiner Ideologie ist.

Die Aufgabe Deutschlands nach Hitler sei die Welt von der angeblichen Weltherrschaft des Judentums zu befreien.

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge
Vertretene Schulen
Sponsoren
Invalid-Webmedia.biz
Werde Partner
SpeedIT.org
Link
Link
Donation