Neurobiologie Test 1

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Hier findet ihr den ersten Test zur Neurobiologie, den Korrekturbutton findet ihr ganz unten auf der Seite. Natürlich haben wir euch auch ein Bild des original Tests beigefügt.

Inhaltsverzeichnis

Neurobiologie

1. Benennen sie die richtige Phase des Aktionspotenzials. (Groß und Klein Schreibung wird beachtet)

Das Bild zeigt die .
→ Die Depolarisierung ist die Phase, in der die Na+ Ionen Kanäle geöffnet werden und sich die Anfangsspannung des Ruhepotenzials von ca. -60mV langsam ändert, solange bis ein bestimmter Schwellenwert erreicht ist. (Siehe auch Depolarisation)

2. Welche Aussage ist falsch? Welche Aussage ist richtig?

Richtig Falsch
Die Na+ Ionen Kanäle sind immer geschlossen.
Die Ladung an der Membran ist = 0. (d.h Konzentrationsgefälle auch = 0)
Die Ladung kippt bei geöffneten Na+ Ionen Kanälen, in der Nähe der Na+ Ionen Kanäle um.
Die Ladung in der Axomembran ist positiv, wenn Na+ Ionen einströmen.
Es sind nur Cl- Ionen die das Spannungsverhältnis bestimmen.

3. Füllen sie den Lückentext aus, indem die Funktion und die Bedeutung der Na+K+ Pumpe beschrieben wird. (Groß und Klein Schreibung wird beachtet)

Das müsste im Gleichgewichtszustand lange Zeit erhalten bleiben. Aufgrund des Membranpotenzials diffundieren jedoch immer kleine Mengen Ionen in die Membran und infolgedessen Ionen nach außen. Diese können nur durch einen aktiven (also Energie benötigenden) Transportmechanismus, der ausgeglichen werden. Ohne diese Pumpe würde sich die langsam ausgleichen und die Spannung des würde gegen 0 gehen. Die Na+-K+-Pumppe ist ein das Na+ Ionen und K+ Ionen aus der Zelle transportiert. Um dies jedoch zu ermöglichen benötigt die Na+-K+-Pumppe Energie inform von welches sie vom Körper erhält. In einem Zyklus tausch die Na+-K+-Pumppe so drei Na+ Ionen gegen zwei K+ Ionen aus. Damit ist es die Hauptaufgabe der Na+-K+-Pumppe das wiederherzustellen, damit wiederum neue Signale transportiert werden können.
→ Weitere Informationen finden sie außerdem hier Ruhepotential

4. Benennen sie alle Punkte dieser Abbildung. (Groß und Klein Schreibung wird beachtet)

* a)
* b)
* c)
* d)
* e)
* f)
* g)
* h)
* i)
* j)
* k)
* l)
* m)
* n)
* o)
→ Siehe auch Aktionspotenzial

5. Was versteht man unter einer "Saltatorischen Erregungsleitung"?

Die Weiterleitung eines Signals durch das Aktionspotenzial.
Eine besonders starke Erregung.
Diese Art der Erregungsleitung gibt es nicht!
Eine schnelle Weiterleitung der Erregung durch sogenannte Myelinscheiden.
Eine Weiterleitung der Erregung durch das Axon zum Gehirn.

6. Benennen sie die Buchstaben A,B,C,G. Achten sie darauf, dass sie ihre Antwort ausschreiben, und füllen sie den Lückentext aus. (Groß und Kleinschreibung wird beachtet)

*A
*B (3 Wörter)
*C
*G

Schritt 1

Zunächst öffnen sich die Ca2+ Kanäle durch das ankommende Aktionspotenzial. Daraufhin strömen Ca2+ Ionen in das , wodurch die Ladung innerhalb des Endknöpfchens kippt. Die (hier Acetylcholin ACh) strömen durch die erhöhte Ca2+ Ionenkonzentration in Richtung der , oder auch .

Schritt 2

Nachdem die Neurotransmitter (hier Acetylcholin ACh) durch die erhöhte Ca2+ Ionenkonzentration in Richtung Axomembran strömten erkennt man, das die der Neurotransmitter mit der Axomembran verschmilzt. Auf der gegenüberliegenden Seite, im Präsynaptischem Spalt wird nun (ACh) frei.

Schritt 3

Das Acetylcholin ACh im postsynaptischem Spalt bindet nun an des Transmitter gesteuerten Ionenkanals, an der , wodurch sich dieser Ionenkanal öffnet und Na+ Ionen vom postsynaptischem Spalt in die nächste Zelle strömen.

Schritt 4

Die Na+ Ionen strömen solange weiter durch den Transmitter gesteuerten Ionenkanal, bis auf der anderen Seite ein ausgelöst wird.

Schritt 5

Nachdem das ausgelöst wurde spaltet das Cholinesterase das Acetylcholin, welches an den Rezeptoren gebunden ist wieder in Acetyl und Cholin auf. Durch die Aufteilung können weder Cholin noch Acetyl weiter an den Rezeptoren der Transmitter gesteuerten Ionenkanäle binden. Sie schwimmen wieder frei im Postsynaptischem Spalt.

Schritt 6

Die freien Cholin Teilchen und Acetat-Ione diffundieren durch die des in das Endköpfchen. Für diese Diffusion werden jedoch keine Kanäle benötigt.

Schritt 7

Im letzten Schritt verbinden sich Cholin und Acetat-Ion wieder zu einem und die Prozedur beginnt erneut, sofern ein diese Prozedur auslöst.
→ Siehe auch Erregungsübertragung an der Synapse



Punkte: 0 / 0


Original Test

Test Geschrieben in der 13 Klasse Bio LK Knebel 2009
Seite 1
Seite 2

Bemerkungen/Anmerkungen/Ergebnisse/Konversation

Name (required):

Website:

Comment:

Dennis L. said ...

Hier könnt ihr eure Ergebnisse, Meinungen, Anmerkungen usw. einstellen.

--Dennis L. 18:41, 7. Feb. 2009 (CET)

Shayan Farameh said ...

Teilweise finde ich diesen Test ganz lustig, doch die korrektur ist fehlerhaft! Begriffe wie Beispielsweise Ruhepotential werden korrigiert in RuhepotenZial.

Von der begrifflichkeit ist es das selbe, aber auch Oszillograph wird in oszilloslop korrigiert! Seltsam

--Shayan Farameh 16:38, 15. Jun. 2010 (CEST)

Dennis L. said ...

@Shayan Farameh:

Hab die beiden Fehler korrigiert, es handelte sich aber nur um Tippfehler ;) Es ist leider relativ mühselig alle möglichen (richtigen) Antworten in die Korrekturantwortliste zu übertragen, das wird mit der Zeit leider etwas unübersichtlich. (Wenn du auf Artikel bearbeiten gehst, siehst du sicherlich was ich meine)

Dennoch vielen Dank für den Hinweis, falls du weitere Verbesserungsvorschläge hast, kannst du sie uns gerne mitteilen.

mfg: Dennis L.

--Dennis L. 20:58, 18. Jun. 2010 (CEST)

Liza said ...

Könntet ihr vllt auch die Lösungen zu den Originaltests mit hochladen?Wäre superlieb von euch!

--Liza 20:30, 1. Sep. 2010 (CEST)

Dennis L. said ...

Die Lösungen zu den original Tests können wir leider nicht hochladen, weil die Besprechung mündlich erfolgte.

Gruß: Dennis

--Dennis L. 01:47, 2. Sep. 2010 (CEST)

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