Sexualdimorphismus
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Als Sexualdimorphismus oder Geschlechtsdimorphismus bezeichnet man die Unterschiede im Erscheinungsbild der Männchen und Weibchen einer Art, Beispiele dafür sind unter anderem die Fellfarbe oder Gefiederfarbe. Jedoch beziehen sich diese Unterschiede nicht auf die Geschlechtsorgane.
Grundliegend unterscheidet man 5 verschiedene Unterschiede:
- Größe: Bei vielen Säugetieren und Vögeln sind die Männchen sehr oft größer als die Weibchen (z.B. Affen, Gorillas etc.). Bei Greifvögeln, Kröten sowei Gliederfüßlern sind jedoch die Weibchen oftmals sehr viel Größer als die Männchen, in extremen Fällen wird das Männchen zu einer Art Parasiet (Parasitähnlich) für das Weibchen (Zwergenmännchen).
- Körperbehaarung (Fell): Einige Männchen unterscheiden sich in der Behaarung von Weibchen, beim Menschen sind die Männer z.B. auch mehr behaart als die Frauen.
- Färbung (Fellfarbe, Gefiederfarbe): Männliche/Weibliche Vögel und Fische zeichnen sich zumeist dadurch aus, dass sich das Farbmuster, die Farbe selber oder die Pigmentierung gegenüber dem anderen Geschlecht unterscheiden. Dabei wird dies speziell Sexualdichroismus genannt.
- Zähne: Viele Männchen unterschieden sich von den Weibchen auch im Bereich der Zähne, so haben Schweine z.B. Hauer, die Weibchen jedoch nicht.
- Andere charakteristische Körperbildungen: (z.B. Ausbildung eines Geweihs) Oftmals unterscheiden sich Männchen und Weibchen auch darin, dass eines der beiden Geschlechter Körperbildungen besitzt, die das andere Geschlecht nicht hat. Ein einfacheres Beispiel wären z.B. bei menschlichen Frauen die Brüste.
Funktion
Entwicklungen und Bildungen von Eigenheiten welche in den Bereich des Sexualdimorphismuses fallen müssen nicht zwangsläufig funktioneller Natur sein, vielmehr geht es um Ästhetik, also um die "Schönheit". Die Schönheit wird hier nicht als solcher Begriff, wie bei den Menschen definiert, sondern erfasst der Sexualdimorphismus alle Faktoren die zur Partnerwahl führen können. Ein Weibchen paart sich also nicht unbedingt mit dem Kräftigsten, sondern die Wahl fällt auf Faktoren die durch den Sexualdimorphismus beschrieben werden.
