Vergleich der Theorien zur Entstehung der Arten
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Es gibt drei Theorien, die versuchen, die Entstehung der Arten zu erklären und diese werden hier beschrieben.
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Schöpfungsgeschichte
Laut den Theoretikern der Schöpfungsgeschichte sei die Welt durch Gott entstanden. Er brauchte sechs Tage um die Welt und ihre Bewohner zu schöpfen.
In der Biologie wird die Theorie abgelehnt, weil sie keine eindeutige Erklärung für die Entstehung der Arten gibt und es keine Beweise für die Existenz Gottes gibt. Daher ist diese Theore unwissenschaftlich!
Lamarck-Theorie
Lamarck beobachtete, dass sich Individuen einer Art in Abhängigkeit zu den äußeren Umständen unterscheiden. Verändert sich also die Umgebung, muss das Lebenwesen ein Organ öfter benutzen. Dadurch verändert sich das Organ, weil es "trainiert" wird. Dieses veränderte Organ wird an die Nachkommen vererbt.
Beispiel: Die Bäume werden größer und die Vorarten der Giraffen kommen nur noch erschwert an die Blätter der Bäume dran. Sie strecken ihre Hälse um an die Blätter zu kommen. Nach einiger Zeit werden die Hälse länger und die Giraffen kommen an die Blätter dran.
Richtig an der These: Arten bleiben nicht konstant sondern die Umgebung beeinflusst das Aussehen der Arten.
Falsch an der These: Erworbene Eigenschaften werden nicht vererbt, sondern nur die Erbinformationen der Keimzelle. Beispiel: Ein Sportler, der sich Muskeln antrainiert hat, vererbt diese Muskeln nicht weiter.
Damit gilt diese These als veraltet!
Evolutionstheorie nach Darwin
Darwin beobachte, dass es eine große Varietät von Tieren unter verschiedenen klimatischen Verhältnissen gibt:
- Mutationen entstehen zufällig und diese Mutationen werden in der Umwelt überprüft: Eine Tierart kriegt z.B. einen langen Hals, passt sich das Tier damit an und überlebt die Verhältnisse, wird diese Erbinformation weitervererbt.
- Verschiedene Verhältnisse: Bäume werden größer oder Temperaturen verändern sich. Die Tiere passen sich durch zufällige Mutation an diese Verhältnisse und überleben diese Veränderungen.
Zusammenfassung der Evolutionstheorie:
Von der Geburt an gibt es Unterschiede innerhalb einer Art (Variationen). Die Ursache sind Veränderungen der Keimzelle der Eltern (Mutation) oder Rekombination durch die Eltern. Die Umwelt überprüft die Variationen auf ihre Tauglichkeit. Besser angepasste Individuen leben länger, pflanzen sich verstärkt fort und setzen sich so im Laufe der Zeit durch (Siehe Selektion). Dazu ist eine große Anzahl an Nachkommen notwendig.
Die Gesamtheit aller Gene einer Population stellt deren Genpool dar. Das einzelnde Individuum trägt nur einen Teil der Allele des gesamten Genpools.
Beispiel: Vorarten der Giraffe leben seit Jahren in ihrer unveränderten ökologischen Nische. Nach einigen Jahren verändern sich die Bäume - sie werden größer. Die Vorarten der Giraffe kommen deswegen nur noch erschwert an die Bäume ran. Durch zufällige Mutation die erst nach Jahren entsteht, erhalten die Vorarten längere Hälse. Es erweist sich als vorteilhaft diese langen Hälse zu haben, da die Art nun an die größeren Bäumen rankommt und somit sich gegenüber den Vorarten durchsetzt (Selektion).Die angepassten Giraffen vererben die langen Hälse weiter und die neue Art entsteht. Ebenfalls kann die Mutation auch vorher eintreten bevor die Umwelt sich stark umändert. Also werden die Hälse durch zufällige Mutation größer, obwohl die Bäume noch relativ klein sind. Sie haben zunächst keinen Vorteil, aber im Laufe der Zeit werden die Bäume auch größer und die langhalsigen Giraffen können sich durchsetzen.
Diese These gilt heute als bewiesen.
