Verhältnis von Sprache und Denken
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Ein weiteres philosophisches Problem nebem dem Spracherwerb ist die Lösung des Verhältnis von Sprache und Denken.
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Sprache vom Denken abhängig
Anhänger dieser These sagen, dass erst die Gedanken kommen und dann werden diese in Worte gefasst. Diese Sichtweise zeigt sich in metaphorischen Ausdrücken, wonach z.B. Gedanken "in Worte gekleidet" werden oder die Sprache das "Werkzeug des Denkens" sei. In Bezug auf dem Spracherwerb wird diese Ansicht häufig vertreten. Demnach entwickeln Kinder vor dem Spracherwerb eine Reihe kognitiver Fähigkeiten.
Denken von Sprache abhängig
Die Anhänger dieser These zitieren sich auf das Zitat von Shelley: "Es gab dem Menschen Sprache, die schuf Gedanken, der das Universum misst". Diese These wird auch im Spracherwerb verwendet und zwar mit dem Argument, dass die frühen Konfrationen mit Sprache den Einfluss auf die Art und Weise ausüben, wie Begriffe erlernt werden.
Sprache und Denken von einander abhängig
Anhänger dieser These sagen, dass Sprache und Denken voneinander abhängig seien - was nicht heißen soll, dass sie identisch wären. Die veraltete These, dass Denken nicht anderes wär, als die innere Vokalisierung (Sprechen mit sich selbst) wird abgelehnt, da es viel zu viele Ausnahme gibt, die diese These widerlegen. Denkt man an die Intelligenzleistungen, zu denen wir ohne Sprache in der Lage sind, von der Erinnerung an eine Bewegungsabfolge bei Sport bis zur Durchführung des alltäglichen Arbeitsleben vor dem geistigen Auge.
Die These, dass Sprache und Denken von einander abhängig sei, wird sehr stark bestritten und selbst den Anhängern fehlen Bilder um diese Theorie zu erklären, allerdings wird diese trotzdem vertreten.
