Vorgaben zum Zentralabitur Biologie 2010
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Inhaltliche Schwerpunkte (Gliederung 2)*
- Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen
- Molekulare Grundlagen der Vererbung und Entwicklungssteuerung
- Replikation, Proteinbiosynthese bei Pro- und Eukaryonten, Mutagene und Mutationen
- Regulation der Genaktivität am Beispiel der Prokaryonten (Operonmodell im Zusammenhang mit Stoffwechselaktivitäten bei Bakterien)
- Aspekte der Cytogenetik mit humanbiologischem Bezug
- Stammbaumanalyse und Erbgänge in der humangenetischen Beratung
- Angewandte Genetik
- Werkzeuge und Verfahrensschritte der Gentechnik am Beispiel der PCR und des genetischen Fingerabdrucks
- Methoden der Bakteriengenetik (nur Leistungskurs): Stempeltechnik, Verdünnungsreihen
- Molekulare Grundlagen der Vererbung und Entwicklungssteuerung
- Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung
- Umweltfaktoren, ökologische Nische – Untersuchungen in einem Lebensraum ( Die Aufgaben beziehen sich entweder auf ein aquatisches Ökosystem (I) oder alternativ ein terrestrisches Ökosystem (II). )
- Aquatisches System – Stehende Gewässer und Aspekte des Fließgewässers (I): Zonierung, Eutrophie und Oligotrophie, Methoden der Bestandsaufnahme, Gewässergüte und Selbstreinigung nur Leistungskurs: Anwenden des Saprobienindex, Erfassen physikalischer und chemischer Faktoren (Licht, Temperatur, pH-Wert) oder
- Terrestrisches System - Wald oder naturnaher Park (II): Schichtung und Aufbau, Einfluss von Standortfaktoren und Bewirtschaftung, Erstellen von Vegetationsaufnahmen, Charakterisierung von Waldgesellschaften nur Leistungskurs: Standortbeurteilung mit Zeigerwerten, Erfassen physikalischer und chemischer Faktoren (Licht, Temperatur, pH-Wert)
- Einfache Beziehungen zwischen Organismengruppen und abiotischen Habitatfaktoren
- Anpassungen an Temperatur und Feuchtigkeit bei Tieren und Pflanzen
- Wechselbeziehungen, Populationsdynamik
- Beziehungen zwischen Populationen: LOTKA-VOLTERRA- Regeln, Konkurrenz, Koexistenz
- Verflechtungen in Lebensgemeinschaften
- Biomasseproduktion, Trophieebenen, Energiefluss
- Biogeochemischer Kreislauf am Beispiel des Stickstoffkreislaufs
- Nachhaltige Nutzung und Erhaltung von Ökosystemen
- nachhaltige Bewirtschaftung (Chemische Schädlingsbekämpfung, biologischer Pflanzenschutz)
- Umweltfaktoren, ökologische Nische – Untersuchungen in einem Lebensraum ( Die Aufgaben beziehen sich entweder auf ein aquatisches Ökosystem (I) oder alternativ ein terrestrisches Ökosystem (II). )
- Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten
- Grundlagen evolutiver Veränderung
- Genotypische Variabilität von Populationen (keine Modellberechnungen)
- Verhalten, Fitness und Anpassung (nur Leistungskurs)
- Fortpflanzungsstrategien (einschließlich Partnerwahl und Paarungssysteme)
- Art und Artbildung
- Evolutionshinweise und Evolutionstheorie
- Rezente und paläontologische Hinweise (Homologie der Wirbeltiergliedmaßen)
- Systematik und phylogenetischer Stammbaum (Grundlegende Zusammenhänge innerhalb des Wirbeltierstammbaumes, vertiefend: phylogenetische Stellung der Primaten)
- Vergleich und Beurteilung der Ergebnisse unterschiedlicher Analysemethoden; bei der Analyse bzw. Erstellung eines Stammbaumes sind Übereinstimmungen in der DNA-Sequenz und Aminosäure-Sequenz von Proteinen einzubeziehen.
- Präzipitintest (nur Leistungskurs)
- Synthetische Evolutionstheorie
- Transspezifische Evolution der Primaten
- Einordnung von fossilen und rezenten Hinweisen zur Evolution des Menschen
- Grundlagen evolutiver Veränderung
- Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus
- Molekulare und cytologische Grundlagen mit den Schwerpunkten
- Bau und Funktion des Neurons
- Erregungsentstehung, Erregungsleitung, Synapsenvorgänge einschließlich molekularer Grundlagen
- Synaptische Verschaltung und Verrechnung.
- Molekulare und cytologische Grundlagen mit den Schwerpunkten
Quellen
http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=6
* Die zweite Gliederungsebene benennt grundsätzlich die Themenfelder und schließt die im Lehrplan genannten obligatorischen Elemente ein.
